Das offizielle Touremblem in 9 Sprachen!



   

Tour-info Stand 2001

Literatur:
  • "Fahrrad-Weltreiseführer" (auch generelle Info) von Hermann (Reise Know How); Lonely Planet Chile und L.P. Bolivien; Das Lateinamerika BikeBuch von Rapheala und Harald Wiegers;

Landkarte:

  • RV Verlag, World Cart,Map of America: "Südamerika,Süd" 1:4 Mio. isbn 3-575-33282-7; ca. 10 Euro
  • NellesMap 1:2,5 mio. von Bolivien/Paraguay und Chile. Beide relativ genau und mit schöner Topographie.
  • Berndtson&Berndtson "Bolivien 1:1,75 mio." ähnliche Genauigkeit, bessere Topographie.

Flug:

American Airlines/Taca Frankfurt - Dallas - Lima - La Paz und Buenos Aires - Dallas - Frankfurt ca 3000 DM mit allen Zuschlägen ( 2,20 m lange überschwere Tandemkiste aus Pappe)

Visa:

für alle vier südamerikanische Länder Bolivien, Peru, Chile und Argentinien gilt: Visa besorgt man sich nicht vorher; es gibt paschaul ein kostenloses 90 Tage Visum für Deutsche an der Grenze/Flughafen...
Für Schweizer nur 30 Tage...

Impfungen:

Dies hier sind nur Groborientierungen, die auch noch an die gefahrene Wegstrecke gebunden sind! Es bleibt in jedem Einzellfall zu prüfen, was nun tatsächlich nötig ist.
Neben den Standartimpfungen (Tetanus und Co) Hepatitis A, Typhus empfehlenswert; Malaria in Höhenlagen unter 2500 Metern - "Lariam" als akutes Malariamittel (Methode Standby) empfiehlt sich...
Was eventuell noch?? Hepatitis B/C, Tollwut, Meningitis..
Links siehe unten

Bolivianisches Altiplano:

  • Währung: Boliviano (1 US $ zw. 6 und 7 Bolivianos); Dollars in bar empfohlen, zumindest ergänzend;VISA in grösseren Städten problemslos an ATMs, Travellercheques in Wechselstuben und Banken (Gebühr, nur USD).
  • Kaufkraft: 1 Bol = 4 "Brötchen" (La Paz 5), aber 1,5 l Cola 5 bis 8 Bol.
  • Reisezeit: Altiplano ist trocken zwischen August und November; am Tag mit Sonne 5 bis 15 Grad, nachts bis zu -15 Grad, extrem trocken bis runter auf 5 % rel. Luftfeuchtigkeit;
  • Strassenzustand: grundsätzlich schlecht (Schotter und/oder Sand) und auf grössten Strassen teilweise asfaltiert; einige Pässe über 4500 über NN.
  • Unterkunft in Herbergen (Hostals): La Paz ca 9 $/ Nacht & Nase, rel. guter Standard, in den kleineren Ortschaften ein Zimmer für 2 Leute 4-5 $/Nacht und Nase; stets mit Dusche und Klo auswärts, teilweise erbärmliche Zustände...
  • Internet: La Paz 3 bis 5 Bol/h; sonst durchgängig 10Bol/h
  • Sprachen: es gibt allermeistens genügend Leute, die Spanisch sehr gut verstehen
  • die Bolivianer im Altiplano sind im Allgemeinen verstreut lebende, autarke Bauern oder in Siedlungen lebend; im Normalfall nicht besonders extrovertiert.
    Starke Bindung an Tradition, sehen Tourismus mit sehr anderen Augen als wir Europäer, vorallem das Darstellen von Luxus und Reichtum nicht gern gesehen.
  • Gesundheit: Wasserfilter (Keramik) ein Muss!!!!; in Restaurants nur abgekochtes oder frisch aus dem Ofen...;
    Die neuen Micropur mit Chlor geben einen vertretbaren Schutz (ausser bei echter Giardiaverseuchung).
  • Drogen & Kriminalität: Im Altiplano ist man vor Drogenmachenschaften so gut wie sicher, Coca & Co wachsen an den Ost-Abhängen der Anden. Wir haben nicht einmal offenen Streit oder Gewalt gehabt, nicht einen Diebstahl; letzteres gibt es aber sicher...
    Aufgepasst sollte vorallem in den Vororten von grossen Städten (La Paz), Kriminalität aber deutlich geringer als in Brasilien, Peru, Kolumbien, ...
  • Coca -Tee; nur zu empfehlen, entspannt verkrampfte Mägen und hilft ein wenig (zumindest bei einigen) gegen...
  • "La Puna" - Höhenkrankheit: Individuell verschieden; 3 bis 13 Tage Akklimatisation notwenig, wenn Start auf dem Altiplano (z.B. La Paz); es gibt Medizin für diese Situationen, die ist aber kompliziert und teuer; ein Start in niederen Lagen ist empfehlenswerter!

    Zur Höhenkrankheit: Es gibt grundsätzlich drei Stadien: leichter Schwindel, Kopfweh , Atemlosigkeit, schneller Puls - dann starkes Kopfweh, rasender Puls, Atemlosigkeit - sehr starkes nicht behandelbares Kopfweh, Röcheln, Delirium, Tod. Dazu gibt es sehr genau Beschreibungen. Es gibt KEINE Medizin gegen Ödeme! Es gibt nur Medikamente, die es unwahrscheinlicher machen daran zu erkranken, dies ist aber nur für Rettungsteams an sehr hohen Himalayagipfeln sinnvoll. Sonst: Hände weg! Da die oben genannten Symptome verdeckt werden. Bei bleibenden Beschwerden gibt es NUR den Abstieg, sonst nichts. Das beste Prophylaxemittel: sehr viel Trinken und die Schlafhöhe möglichst nur um 300 m pro Tag ändern und möglichst tiefer schlafen als der höchste Tagespunkt.
    So, das hört sich jetzt alles schlimm an, aber es kann auch alles ohne nur ein Problem gehen. Man muss sich aber über das Risiko im KLaren sein.

  • Strecken-Hightlight: Uyuni nach San Pedro de Atacama (Chile): 450 km voller Naturwunder, wie Lagunas, Flamingos, hohe Berge und Thermen;wir brauchten 18 Tage dafür(...)- Für Nicht-Radler gibt es eine 3 tägige Jeeptour; je nach spanischen Verhandlungskünsten zw. 80 und 120 $, Übernachtung in der Laguna Colorada

Südlichstes peruanisches Altiplano

  • Währung: Sol (1 US $ ca 3,5 Soles)
  • Kaufkraft: 1 Sol = 2 "Brötchen", aber 1,5 l Cola 5 bis 6 Bol. Peru ist noch günstiger als Bolivien
  • Unterkunft in Herbergen (Hostals): 12 Soles für sehr einfache Nacht im Doppelzimmer; stets mit Dusche und Klo auswärts.
  • Internet: Südamerikas günstigster Staat: 1,5 Soles in den Städten;
  • Sprachen: es gibt ein paar Hochlandbäuerinnen, die Spanisch nicht verstehen; aber auch hier gibt es zu 99% keine Komunikationsprobleme..
  • Drogen & Kriminalität: In Peru hört man von mehr Problemen, wie Diebstähle oder gar Überfalle, speziell in Lima; wir durchfuhren nur 8 Tage den südlichsten Süden.
  • Gesundheit und Coca siehe Bolivien

Chile

  • kompakte Information, vor Ort zu erwerben: der "Turistel" mit Karten, Wegvorschlägen, Veranstaltungen und Verkehrsstundenplänen für Bus bis Schiff...
  • Chile ist 5200 km lang und teilweise sehr schmal; in seiner Länge in 12 Regionen unterteilt, wobei die südlichste 12. nur per Flieger, Schiff oder durch Argentinien zu erreichen ist; in grösseren Städten sehr europäische Strukturen; Landschaftlich am attraktivsten ist die Seen- und Vulcanregion in der 8. Region, die patagonische 12. Region und die "Carretera Austral" (8. bis 11. Region): Ortschaften liegen ca 35 km auseinander, es gibt grüne Urwälder, Fischerdörfchen, Thermen und Gletscher zu sehen; von Santiago in Chile´s Mitte südwärts ist es ein bisschen wie in Deutschland...der nördliche Rest reizt meiner Meinung nach weniger: Atacamawüste mit schön viel Teer, Schildern und Hochspannungsleitungen...es gibt einzelne Spots, wie "Valle de la Luna" bei San Pedro und die Küstenroute nördlich von Antofagasta, die sehr schön sind; als kulturelle Highlights sind die grösste Sternenwarte der Welt "???" bei ? und die besuchbare, grösste Kupfermine der Welt "Chucicamata" zu nennen.
  • Währung: Peso (1 US$ sind 690 chilenische Pesos)
  • Kaufkraft: Im Norden und Santiago definitiv günstiger als Deutschland, im südlichen Drittel teurer; Fleisch im Norden teuer, dafür Obst und Gemüse sehr günstig, im Süden umgekehrt; Orientierung: in Arica (Norden) bekommt man für 1000 Peso ein einfaches 2 Gänge Menü mit Getränk; im teuersten Süden: ein Käsebrötchen mit Dose Limo; 100 gr Schokolade ca. 350 Peso.
  • Internet: Norden bis Santiago: 500 Peso/h; Rest: 1000 bis 1500 Peso
  • Herbergen: zw. 1700 und 3500 in der günstigsten Kategorie; in den ländlichen Gebieten sind es Fremdenzimmer in einem Privathaus (Bed&Breakfast); Standard: ca. dt. Jugendherberge....
  • Strassen: gut, auch Schotterwege sehr gut; öfters Schilderwald, Spannungsleitungen und Telefonleitungen am Wegesrand (im Vergleich zum Altiplano)
  • Gesundheit: allermeiste Wässer (Hahn und Flüsse und Seen der Carretera Austral) trinkbar; In keinem Teil von Chile ist man länger als 2 Tage vom nächsten Hospital ("Posta") oder Ort entfernt, d.h. Hanta Fieber (tödliche Lungeninfektion übertragen von Viren besonderer Ratten) z.B. ist nicht nur vermeidbar sondern auch "kurierbar";
    links siehe unten
  • Sprache: alle verstehen Spanisch

Argentinien:

  • Über Finanzen sind Angaben wohl sinnlos;ursprünglich hiess die Währung "Peso", gleich dem Dollar, heutzutage gibt es schon den "Patagon" und es wird eine Dollaranpassung diskutiert; grundsätzlich ist der Norden und die Zone um Buenos Aires mehr betroffen, als der Süden; oben gibt´s auf Grund des angenehmeren Klimas und der reizvolleren Landschaft zu viel Leute und zu wenig Arbeit ( Stand 12 /2001) 30 % Arbeitslosigkeit, im Süden: 1,6 %, da sehr windig, widrig und weit, aber trotzdem Viehwirtschaft. In Patagonien bekommt man weniger von der Krise mit; Chaos gibt es kaum; Grundsätzlich ist Argentinien in allen Teilen schon teurer als Deutschland und heutzutage je nach Dollar-Entwertung und Inflation empfehlenswert oder nicht; Die Entfernungen im Süden sind immens: bis zu 150 km zwischen den Ortschaften, Wasserlage für Radler teilweise kritisch; Strassen in Patagonien stets gerade und windig... Norden teilweise dschungelhaft grün und definitiv abwechslungsreicher; alle verstehen Spanisch, von Nord nach Süd starke Akzentschwankungen, aber weniger krass als z.B. in Deutschland
  • Gesundheit: keine besonderen Vorkommen; Leitungswasser gechlort;
  • Strassen: Asfalt, schlechter Asfalt und Schotter - alles vorhanden...

Links zu Gesundheitsrecherchen:

  • www.google.de - Suchmaschine: Schlüsselwort, z.B. "Hanta" eingeben und los geht´s...