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3574 m über NN sind wir hier; bis zum Turugart-Pass schrauben wir uns noch
auf etwa 4000 hinauf; dieser Pass ist zu der Zeit der Einzige gewesen, der
von Kirgistan her offen war; Gerüchte sagen, Sary Tash (weiter südlich)
soll irgendwann wieder aufmachen; es hätte noch eine andere Einreisemöglichkeit
weiter nördlich als Turugart gegeben, die man sogar selbst überfahren darf -
da hätten wir aber etwa 2000 km mehr via Kasachstan fahren müssen..
Für Interessierte: Turugart ist eine winzige metereologische Station zu
unserer Zeit von zwei Knaben (!?) betrieben, 3 km weiter kommt eine
„kultige“ eisenhaltige Mineralquelle und wiederum 4 km weiter
gibt’s vor dem kirgisischen Checkout ein improvisiertes Bauwagenlager;
da verdienen Leute ihr Geld damit, Lasterfahrer und Idioten, wie uns zu
bekochen.. Der Chackout war fies: die wollten eine schriftliche
Bestätigung über die CITS-Abholung.. zum Glück hatten wir den Faxkontakt
zweifach kopiert, denn die Jungs wollten pro Nase einen Zettel in der Hand
halten; naja ein wenig Säbelgerassel, aber man ist in den GUS-Staaten den
Jungs in Uniform eh gnadenlos ausgeliefert (ich erinnere mich an einige
Probefahrten auf unseren Rädern, wo wir einfach runtergestoßen wurden).
Als nächstes hatten wir für 11 km Niemandsland nur 20 Minuten Zeit, weil die
Chinesen nur bis 11 Uhr aufhätten.. (und die Kirgisen erst um 9 aufmachten)
und übernachten darf man in dem Grenzstreifen auch nicht; wir waren froh, dass
es dort keine Selbstschussanlagen gab; etwas unheimlich ist das Ganze schon..
Naja, wir kamen pünktlich und..
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